
Frankfurter Weihnachtsmarkt
- 23. November 2026 – 22. Dezember 2026
- Frankfurt am Main, Hessen
Einer der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands, urkundlich seit 1393 belegt, verteilt über sechs Plätze von Römerberg bis Hauptwache. Die zentrale Lage macht ihn gut mit einem Städtetrip verbindbar, entsprechend voll sind die Hauptplätze abends.
Quelle: https://www.visitfrankfurt.travel/fileadmin/Mediendatenbank/Dokumente/PM/Presse-Info_Frankfurter_Weihnachtsmarkt_2023.pdf · Geprüft am 2026-10-08
Was der Frankfurter Weihnachtsmarkt ist
Der Frankfurter Weihnachtsmarkt zählt zu den ältesten in Deutschland, laut den Veranstaltungsdaten ist er seit 1393 urkundlich belegt. 2026 läuft er von Montag, 23. November, bis Dienstag, 22. Dezember. Er konzentriert sich nicht auf einen Platz, sondern verteilt sich über sechs Plätze und Straßen der Innenstadt, vom Römerberg vor dem alten Rathaus bis zur Hauptwache und der angrenzenden Fußgängerzone.
Im Planer ist diese Ausgabe als bestätigt eingetragen. Der Eintritt ist frei, bei einem Besuch geht es also vor allem um Zeit, Anreise und das, was Sie essen und kaufen.
Termin und wie er festgelegt wird
Deutsche Weihnachtsmärkte öffnen meist in der Woche vor dem ersten Advent und schließen kurz vor Weihnachten. 2026 ist der erste Advent am 29. November, und der Frankfurter Markt startet eine Woche früher, am Montag, 23. November. Er endet am Dienstag, 22. Dezember, zwei Tage vor Heiligabend, der auf Donnerstag, den 24. Dezember, fällt.
Dieses Ende ist erwähnenswert: Anders als manche Märkte, die bis zum 23. Dezember oder länger geöffnet bleiben, ist hier vor dem letzten Wochenende vor Weihnachten Schluss. Wer an einem Samstag kommen möchte, hat die Auswahl zwischen 28. November, 5. Dezember, 12. Dezember und 19. Dezember. Die Öffnungszeiten legt der Veranstalter fest, sie können je nach Wochentag abweichen. Schauen Sie vor der Reise nach.
Stimmung, Sehenswertes und Essen
Der Römerberg gibt dem Markt sein Postkartenbild, mit den Fachwerkfassaden der Ostzeile hinter den Buden. Auf den übrigen Plätzen finden Sie Kunsthandwerk, Weihnachtsschmuck, Glühwein und regionales Essen. Dank der zentralen Lage lässt sich der Besuch mit Kaiserdom, Paulskirche und den Museen am Main verbinden.
Zu den lokalen Spezialitäten zählen Bethmännchen, kleine Marzipankugeln, die in Frankfurt zur Weihnachtszeit gehören, außerdem Quetschemännche aus Backpflaumen, Lebkuchen und heiße Maronen. Viele probieren Glühwein oder heißen Apfelwein. Abends sind die Hauptplätze sehr voll, ruhiger ist es am späten Vormittag und frühen Nachmittag unter der Woche.
Anreise und Unterkunft
Der Frankfurter Hauptbahnhof gehört zu den meistfrequentierten Bahnhöfen Europas, der Markt liegt einen kurzen Fußweg oder eine S-Bahn-Fahrt entfernt. U- und S-Bahn halten an Hauptwache und Römer, daher ist die Anreise mit dem Auto unnötig und bei den Parkpreisen der Stadt auch nicht reizvoll.
Hotels im Zentrum sind an Adventswochenenden und während parallel laufender Messen teurer. Wer flexibel ist, zahlt unter der Woche oft weniger. Orte wie Offenbach, Mainz, Wiesbaden oder Darmstadt sind per Regionalzug erreichbar und können die Kosten senken.
Feiertage und Brückentage 2026
Der Markt umfasst vier volle Wochenenden: 28. und 29. November, 5. und 6. Dezember, 12. und 13. Dezember sowie 19. und 20. Dezember. Eine Reise am Wochenende braucht keinen Urlaubstag. Mit einem freien Freitag oder Montag wird daraus ein verlängertes Wochenende für einen Urlaubstag.
Hessen hat während des Marktes keinen gesetzlichen Feiertag. Der Buß- und Bettag, den einige Länder im November begehen, ist in Hessen kein Feiertag, ebenso wenig der Nikolaustag am 6. Dezember. Der erste Weihnachtstag fällt 2026 auf Freitag, 25. Dezember, der zweite auf Samstag, 26. Dezember, sodass das lange Weihnachtswochenende nur einen freien Werktag bringt. Wer eine längere Pause möchte, nimmt den 28. bis 31. Dezember frei. Mit vier Urlaubstagen ergibt sich ein Block von Freitag, 25. Dezember, bis Sonntag, 3. Januar, wobei der Neujahrstag am Freitag, 1. Januar, einen weiteren freien Werktag beisteuert.
Für den Markt selbst ist ein Besuch am Samstag und Sonntag am günstigsten. Ein längerer Aufenthalt von Mittwochabend bis Sonntag kostet je nach Arbeitsende zwei bis drei Urlaubstage.
Tipps und für wen sich der Besuch lohnt
Der Markt passt zu Paaren, Familien und allen, die einen Städtetrip mit Weihnachtseinkäufen verbinden wollen. Kommen Sie an einem Werktagnachmittag für kürzere Schlangen, ziehen Sie sich warm an und haben Sie etwas Bargeld für kleine Stände dabei, auch wenn viele Karten akzeptieren. Das Kopfsteinpflaster auf dem Römerberg ist mit Rollstuhl oder Kinderwagen anstrengend, planen Sie also mehr Zeit ein.
Genaue Öffnungszeiten und Änderungen bei der Standaufteilung veröffentlicht der Veranstalter. Prüfen Sie die offizielle Quelle, bevor Sie losfahren.
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Erstellt und gepflegt von Basaveswara Rao. Zuletzt geprüft am 10. Oktober 2026.

