TVöD-S · Anlage A

Sparkasse Gehaltsrechner 2026: TVöD-S

Verstehen Sie Ihr Sparkassen-Gehalt. Berechnen Sie Tabellenentgelt, geschätztes Netto und den garantierten Anteil der Sparkassensonderzahlung nach TVöD-S.

Für Beschäftigte kommunaler Sparkassen, auf deren Arbeitsvertrag TVöD-S Anwendung findet. Nicht automatisch für Landesbanken, private Banken oder Auszubildende.

Sparkasse · TVöD-S · 2026

Ihr Gehalt. Klar berechnet.

Ein Formular. Alle Angaben für Ihr Brutto und Ihre Netto-Schätzung.

Ihre Beschäftigung

Entgeltgruppe und Stufe finden Sie auf Ihrer Gehaltsabrechnung.

Ihre Wochenstunden: 39 (39 Std. bei Vollzeit)

Berechnungsjahr: 2026. Die aktuelle Bruttotabelle gilt auch bis März 2027. Netto und Jahresbrutto werden hier nur für 2026 berechnet. Quellen

Persönliche Angaben für Ihre Netto-Schätzung

Prüfen Sie Steuern und Versicherung, damit die Schätzung zu Ihnen passt.

Steuern & Wohnort

Ihr Haushalt

Ihre Sonderzahlungen

Wählen Sie nur Zahlungen, auf die Sie tatsächlich Anspruch haben.

Die Berechnung aktualisiert sich bei jeder Änderung.

Ihre Gehaltsübersicht

Das kommt bei Ihnen an.

Oktober 2026 · EG 8 · Stufe 1 · 100 %

Geschätztes reguläres Monatsnetto
2.325,78 €

Ohne Netto aus Einmalzahlungen und ohne betriebliche Zusatzversorgung.

Reguläres Monatsbrutto
3.486,40 €

Tabellenentgelt für Ihre Arbeitszeit.

Jahresbrutto 2026
43.982,41 €

Mit Tarifwechsel im laufenden Jahr und Ihren ausgewählten Sonderzahlungen.

So setzt sich Ihr Ergebnis zusammen

Abzüge im regulären Monat

Lohnsteuer
402,33 €
Soli
0,00 €
Kirchensteuer
0,00 €
Rentenversicherung
324,24 €
Arbeitslosenversicherung
45,32 €
Krankenversicherung
305,06 €
Pflegeversicherung
83,67 €
Abzüge gesamt
1.160,62 €

Jahresbrutto im Detail

Tabellenentgelt Januar bis Dezember
41.456,96 €
Garantierte SSZ im November
2.525,45 €
Jahresbrutto gesamt
43.982,41 €

Unverbindliche Schätzung. Jahresbrutto setzt unveränderte Gruppe, Stufe und Arbeitszeit über das gesamte Jahr voraus. Einmalzahlungen sind brutto ausgewiesen; daraus wird kein November-Netto oder Jahresnetto abgeleitet. Zulagen, variable Prämien, VL und persönliche Besitzstände sind nicht enthalten.

Die Tabelle dahinter

Entgeltgruppen und Stufen

Alle Tarifstände ansehen

Gültig ab 1. Mai 2026 · Alle Beträge in dieser Tabelle gelten bei Vollzeit.

Monatliches Tabellenentgelt bei Vollzeit, gültig ab 1. Mai 2026
EntgeltgruppeStufe 1Stufe 2Stufe 3Stufe 4Stufe 5Stufe 6
1Nicht vorgesehen
2
3
4
5
6
7
8
9a
9b
9c
10
11
12
13
14
15

Klicken Sie auf einen Betrag, um Gruppe und Stufe im Rechner zu übernehmen.

Ihr Gehalt verstehen

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Welcher Tarif gilt bei Ihrer Sparkasse?

Viele kommunale Sparkassen wenden den TVöD zusammen mit dem Besonderen Teil Sparkassen an. Diese Kombination wird häufig TVöD-S genannt. Daraus folgt aber nicht, dass dieselbe Entgelttabelle für jede Bank mit ähnlichem Namen gilt. Lesen Sie zunächst die Tarifbezeichnung in Ihrem Arbeitsvertrag. Landesbanken, private Banken, Auszubildende und individuell ausgehandelte Verträge können andere Regelungen haben. Der Rechner umfasst das Standardraster der Anlage A, nicht sämtliche Überleitungsfälle oder persönlichen Vereinbarungen. So bleibt er als klar abgegrenzte Orientierung für die übliche Tabellenvergütung nachvollziehbar.

Die Entgeltgruppe wird nach den geltenden Eingruppierungsregeln und den übertragenen Aufgaben bestimmt. Die Stufe hängt von anerkannter Erfahrung und den maßgeblichen Stufenregelungen ab. Beides lässt sich nicht zuverlässig allein aus Bezeichnungen wie Kundenberatung oder Filialleitung ableiten. Übernehmen Sie die Werte Ihrer Abrechnung. Die Tabelle zeigt den Betrag zu einer bereits zugeordneten Gruppe und Stufe. Sie verspricht nicht, dass eine bestimmte Ausbildung oder ein Abschluss ohne weitere Prüfung automatisch einen Anspruch auf eine bestimmte Gruppe begründet.

Die offiziellen Sparkassen-Tabellen für 2026 lesen

Die Monatswerte stammen unmittelbar aus der VKA-Lesefassung für Sparkassen, Anlage A auf den Seiten 64 und 65. Innerhalb des Kalenderjahres 2026 gibt es zwei Tabellenstände: Bis einschließlich April gilt die Tabelle ab April 2025; ab Mai 2026 gelten die nächsten erhöhten Werte. Für Ihren gewählten Abrechnungsmonat verwendet der Rechner den passenden Stand. Im Jahresgrundentgelt werden entsprechend vier Monate nach der früheren Tabelle und acht Monate nach der späteren Tabelle zusammengezählt. Eine Hochrechnung nur mit dem Dezemberwert würde das Jahr nicht richtig abbilden.

Die regelmäßige Vollzeit beträgt im zugrunde gelegten Tarifvertrag durchschnittlich 39 Wochenstunden ohne Pausen. Abweichende örtliche oder persönliche Vereinbarungen müssen Sie gesondert prüfen. Auf der Tabellenseite bilden Entgeltgruppen die Zeilen und Stufen die Spalten, genauso wie bei den vorhandenen Tabellen zum öffentlichen Dienst. In Gruppe 1 beginnt das Raster mit Stufe 2. Nicht vorgesehene Stufen bleiben leer. Alle Werte sind Monatsbrutto vor Steuern, Versicherungsbeiträgen und möglichen persönlichen Abzügen für eine zusätzliche Altersversorgung.

Drei Ergebnisse, drei unterschiedliche Fragen

Beginnen Sie mit dem Monat, dessen Abrechnung Sie verstehen möchten. Das Monatsbrutto zeigt das regelmäßig gezahlte Entgelt bei der gewählten Arbeitszeit. Die Netto-Schätzung berücksichtigt dazu Ihre persönlichen Angaben zu Steuern und Versicherungen. Das Jahresbrutto beantwortet eine andere Frage: Welche Bruttovergütung ergibt sich im gesamten Kalenderjahr einschließlich der ausgewählten Sonderzahlungen? Diese Beträge sollten Sie gemeinsam lesen, statt einen einzelnen Wert als vollständige Gehaltsabrechnung zu verstehen.

Bei einer Tariferhöhung während des Jahres entspricht das tatsächliche Jahresentgelt nicht einfach dem Dezembergehalt mal zwölf. Der Rechner ordnet jeden Monat dem passenden Tabellenstand zu und addiert anschließend die Beträge. Gruppe, Stufe und Arbeitszeit bleiben dabei für das gesamte Jahr gleich. Eine Beförderung, ein Stufenaufstieg, ein unbezahlter Monat oder ein Wechsel der Wochenstunden erfordern eine gesonderte Betrachtung. Nutzen Sie das Ergebnis als nachvollziehbare Orientierung für Ihre Planung und gleichen Sie Besonderheiten mit der Personalabrechnung ab.

Persönliche Angaben für eine brauchbare Netto-Schätzung

Prüfen Sie im Bereich für persönliche Angaben Steuerklasse, Bundesland, Alter sowie Krankenversicherung. Die Kirchenmitgliedschaft beeinflusst die Kirchensteuer. Kinder können sich auf steuerliche Freibeträge und Beiträge zur Pflegeversicherung auswirken. Tragen Sie bei gesetzlicher Krankenversicherung den Zusatzbeitrag Ihrer eigenen Krankenkasse ein. Ein voreingestellter Beitrag ist lediglich ein Ausgangspunkt und keine Aussage über Ihren Versicherungsvertrag. Bei privater Versicherung benötigen Sie Ihre tatsächlichen Beiträge sowie den für die Berechnung maßgeblichen Basisanteil.

Für das reguläre Monatsnetto verwendet diese Seite den vorhandenen Lohnsteuerrechner auf Grundlage des amtlichen BMF-Programmablaufplans. Eine bestimmte betriebliche Zusatzversorgung wird für Ihren Arbeitgeber nicht unterstellt. Entgeltumwandlung, zusätzliche Vorsorgebeiträge, individuelle Steuerfreibeträge und besondere Abrechnungsfälle können deshalb zu Abweichungen führen. Einmalzahlungen werden gesondert als Bruttobetrag gezeigt. Der Rechner behauptet nicht, dass vom Weihnachtsgeld derselbe prozentuale Nettobetrag übrig bleibt wie vom laufenden Gehalt. Ein November-Netto oder Jahresnetto einschließlich solcher Zahlungen wird hier nicht ausgewiesen.

Teilzeit sinnvoll und einheitlich vergleichen

Die Zellen der Entgelttabelle zeigen monatliche Bruttobeträge bei Vollzeit. Im Rechner wird der gewählte Tabellenwert mit Ihrem Arbeitszeitanteil multipliziert und auf Cent gerundet. Bei 80 % erhalten Sie rechnerisch vier Fünftel des Vollzeit-Tabellenentgelts. Das bedeutet jedoch nicht automatisch vier Fünftel des Vollzeit-Nettogehalts: Lohnsteuer und Sozialabgaben verändern sich mit dem Einkommen. Vergleichen Sie deshalb sowohl das Brutto als auch die persönliche Netto-Schätzung, bevor Sie ein Haushaltsbudget oder einen Wechsel der Arbeitszeit planen.

Lassen Sie beim Vergleich alle anderen Angaben unverändert. Ein gleichzeitiger Wechsel von Steuerklasse, Krankenkasse oder Stufe würde die Wirkung der Arbeitszeit verdecken. Das Jahresergebnis unterstellt denselben Arbeitszeitanteil in allen Monaten, auch in den maßgeblichen Bezugsmonaten für Sonderzahlungen. Ein Jahr mit Vollzeit bis Juni und Teilzeit ab Juli lässt sich damit nicht als ein einziger Fall abbilden. Für solche Verläufe benötigen Sie die tatsächlichen monatlichen Daten. Prüfen Sie zusätzlich, auf welchen Stichtag der jeweilige Tarifvertrag bei einer Sonderzahlung abstellt.

Den garantierten Anteil der Sparkassensonderzahlung verstehen

Die Sparkassensonderzahlung, kurz SSZ, richtet sich nach § 44 BT-S. Sie darf nicht durch den allgemeinen Prozentsatz der TVöD-Jahressonderzahlung ersetzt werden. Entscheidend sind auch die Protokollerklärungen: Seit 2022 beträgt der garantierte Satz 74,77 %, und seit 2023 wird das maßgebliche Oktober-Tabellenentgelt auf 96,88 % reduziert. Der Rechner berücksichtigt beide Schritte anhand des Oktoberbetrags bei Ihrer gewählten Arbeitszeit. Der garantierte Betrag wird anschließend gesondert als Bruttozahlung im November ausgewiesen. Er ist keine weitere volle Monatsvergütung.

Die Schätzung setzt zwölf Anspruchsmonate und ein bestehendes Arbeitsverhältnis am 1. Dezember voraus. Monate ohne entsprechenden Entgeltanspruch können den Betrag mindern; tarifliche Ausnahmen sind zu beachten. Durch eine Dienstvereinbarung nach § 50a können über die zwei tariflichen zusätzlichen Urlaubstage hinaus bis zu zwei weitere Tage hinzukommen. Jeder dieser weiteren Tage senkt den garantierten Satz um sieben Prozentpunkte. Diese Auswahl ist im Rechner enthalten. Die davon getrennten Tauschtage nach § 50b werden nicht abgebildet und müssen separat geprüft werden.

Variable Anteile und persönliche Zusatzleistungen einordnen

Für bankspezifisch Beschäftigte enthält die SSZ außerdem individuell leistungsbezogene und unternehmenserfolgsbezogene Anteile. Der Vertrag regelt dafür Budgets, Bewertungsverfahren, örtliche Vereinbarungen und Auszahlungsbedingungen. Ein für die Belegschaft vorgesehenes Budget bedeutet nicht automatisch, dass jede einzelne Person genau denselben Prozentsatz als garantierte Prämie erhält. Unternehmensziele und Dienstvereinbarungen können sowohl die Höhe als auch den Zeitpunkt beeinflussen. Für nicht bankspezifisch Beschäftigte gelten beim variablen Anteil andere Ansprüche, während der garantierte Anteil weiterhin relevant ist. Eine pauschale volle Bonuszusage wäre deshalb irreführend.

Der Rechner berücksichtigt nur den dargestellten garantierten Anteil und lässt variable SSZ-Bestandteile außerhalb des Jahresbruttos. Nicht enthalten sind außerdem vermögenswirksame Leistungen, örtliche Zulagen, Entgeltumwandlung und persönliche Abzüge für die betriebliche Zusatzversorgung. Das Ergebnis ist ein transparenter Ausgangspunkt zum Vergleich Ihrer Tabellenvergütung. Für ein vollständiges Haushaltsbudget ergänzen Sie gesondert nur bereits bestätigte variable Zahlungen und verwenden Sie Ihre eigenen Vorsorgeunterlagen. Unsichere Prämien sollten nicht wie feste monatliche Einnahmen behandelt werden. Vergleichen Sie dabei den Zeitpunkt der Auszahlung mit den Monaten, in denen Ihre Ausgaben tatsächlich anfallen.

Das Ergebnis mit Ihrer Abrechnung abgleichen

Vergleichen Sie zuerst Tarifvertrag, Entgeltgruppe, Stufe und Abrechnungsmonat. Prüfen Sie danach das reine Tabellenentgelt, bevor Sie Zulagen oder Prämien hinzurechnen. Auf Ihrer Abrechnung können regionale Zuschläge, höherwertige Tätigkeiten, Schichtzulagen, vermögenswirksame Leistungen, Vorsorgeabzüge oder persönliche Besitzstände stehen. Eine Abweichung des Gesamtbruttos bedeutet deshalb nicht automatisch, dass der Tabellenwert falsch ist. Der Rechner hält seinen begrenzten Umfang sichtbar, damit Sie solche Bestandteile gezielt auseinanderhalten und bei Bedarf ergänzend prüfen können.

Öffnen Sie bei Unklarheiten die Originaldokumente im Quellenbereich und beachten Sie deren Gültigkeitsdaten. Alle Geldwerte werden in ganzen Eurocent gespeichert. Ein Strich in der Tabelle kennzeichnet eine für diese Gruppe nicht vorgesehene Stufe, nicht ein Gehalt von null Euro. Fehlende Beträge werden nicht durch Schätzungen ergänzt. Auf der eigenen Tabellenseite können Sie das vollständige Raster ansehen und eine Zelle in den Rechner übernehmen. Persönliche Steuer- und Versicherungsangaben werden dabei nicht in den Link geschrieben.

Häufige Fragen

Sind die Tabellenwerte brutto oder netto?

Die Tabelle zeigt Monatsbrutto bei Vollzeit. Im Rechner werden Arbeitszeit und persönliche Angaben für eine Schätzung des regulären Monatsnettos berücksichtigt. Sonderzahlungen werden separat brutto ausgewiesen.

Wo finde ich meine Entgeltgruppe und Stufe?

In Ihrem Arbeitsvertrag oder Ihrer Gehaltsabrechnung. Übernehmen Sie die vom Arbeitgeber zugeordneten Werte. Der Rechner nimmt keine automatische Eingruppierung anhand der Berufsbezeichnung vor.

Ist die gesamte Sparkassensonderzahlung enthalten?

Nur der modellierte garantierte Anteil nach § 44 BT-S einschließlich Protokollerklärungen. Variable leistungs- und erfolgsbezogene Anteile und Tauschtage nach § 50b sind nicht enthalten.

Kann ich eine Tabellenzelle im Rechner öffnen?

Ja. Wählen Sie eine Zelle auf der Tabellenseite und anschließend den Rechner-Link. Gruppe, Stufe, Monat und Arbeitszeit werden übernommen. Persönliche Steuer- und Versicherungsangaben sind nicht im Link enthalten.

Offizielle Quellen & Datenstand

Direkt aus der offiziellen VKA-Lesefassung: Anlage A auf Seiten 64–65. Im Jahr 2026 gelten die vorherigen Werte bis April und die erhöhten Werte ab Mai. Sonderzahlungen folgen gesondert § 44 BT-S einschließlich Protokollerklärungen.

Quellen geprüft am 19. Oktober 2026. Berechnung für das Kalenderjahr 2026.

Erstellt und gepflegt von Basaveswara Rao. Zuletzt geprüft am 20. Oktober 2026.