
Nürnberger Christkindlesmarkt
- 27. November 2026 – 24. Dezember 2026
- Nürnberg, Bayern
Einer der ältesten und bekanntesten Weihnachtsmärkte Deutschlands auf dem Hauptmarkt, mit dem traditionellen Eröffnungsprolog des Christkinds. In der Adventszeit ist die Innenstadt an Wochenenden besonders voll, Unterkünfte sollten früh gebucht werden.
Quelle: https://www.nuernberg.de/internet/stadtportal/christkindlesmarkt.html · Geprüft am 2026-10-08
Was der Nürnberger Christkindlesmarkt ist
Der Nürnberger Christkindlesmarkt findet auf dem Hauptmarkt unterhalb der Frauenkirche statt und gehört zu den ältesten und bekanntesten Weihnachtsmärkten Deutschlands. Die Ausgabe 2026 ist in unseren Veranstaltungsdaten als bestätigt geführt und läuft von Freitag, dem 27. November, bis Donnerstag, dem 24. Dezember 2026. Die rot-weiß gestreiften Buden, das goldene Christkind und der Duft nach Gewürzen machen ihn zu einem der bekanntesten Adventsbilder des Landes.
Da der Termin bestätigt ist, kannst du damit planen. Die genauen Öffnungszeiten und das Programm für Kinder und Familien veröffentlicht die Stadt allerdings erst kurz vor Beginn. Achte besonders auf die Schlusszeit am 24. Dezember, denn an Heiligabend schließen Weihnachtsmärkte üblicherweise früher.
Termine und Kalender 2026
Der Markt beginnt am Freitag vor dem ersten Advent. 2026 ist der erste Advent der 29. November, die Eröffnung am Freitag, dem 27. November, passt also zu dieser Regel. Zur Eröffnung spricht das Christkind am Abend von der Empore der Frauenkirche seinen Prolog, was sehr viele Menschen auf den Platz zieht.
Danach läuft der Markt vier Wochen lang und endet am Donnerstag, dem 24. Dezember. In dieser Zeit liegen vier Adventswochenenden: 28. und 29. November, 5. und 6. Dezember, 12. und 13. Dezember sowie 19. und 20. Dezember. Das letzte Wochenende vor Weihnachten ist meist am vollsten. Wer es entspannt mag, geht an Werktagen am Nachmittag, besonders in der ersten Woche.
Geschichte und Charakter
Der Markt ist eng mit Nürnbergs Selbstverständnis als Stadt des Handwerks und der Tradition verbunden. Das Christkind ist eine Besonderheit dieses Marktes: Eine junge Person verkörpert es für die Saison und tritt in goldenem Gewand bei Terminen in der Stadt auf. Der Markt selbst ist eher traditionell als schrill. In den Holzbuden gibt es Schmuck, Kerzen, Spielzeug und Dekoration, und in den ruhigeren Seitengassen findest du Handgemachtes.
Einen modernen Freizeitpark darfst du nicht erwarten. Der Reiz liegt in der Kulisse: der Hauptmarkt mit dem Schönen Brunnen und der Frauenkirche, darüber die Kaiserburg. Kinder können die Kinderweihnacht am Hans-Sachs-Platz besuchen, und im Markt der Partnerstädte stellen Städte, die mit Nürnberg verbunden sind, ihre Spezialitäten vor.
Essen und Trinken
Der Klassiker ist die Nürnberger Rostbratwurst, kleine gegrillte Würste im Brötchen oder auf dem Teller, meist mit Sauerkraut oder Kartoffelsalat. Süß wird es mit Nürnberger Lebkuchen und dem Zwetschgenmännle, einer kleinen Figur aus getrockneten Pflaumen, die als Mitbringsel beliebt ist. Zu den Heißgetränken zählen Glühwein und die kräftigere Feuerzangenbowle, Kinder können alkoholfreien Punsch probieren.
Preise und Stände ändern sich jedes Jahr, deshalb nennen wir keine Zahlen. Praktisch ist etwas Bargeld für kleine Stände. Bei Heißgetränken gibt es meist ein Pfandbecher-System, du kannst die Tasse also als Andenken behalten oder gegen das Pfand zurückgeben.
Anreise und Unterkunft
Nürnberg ist ein wichtiger Bahnknoten in Bayern mit direkten Fernverbindungen nach München, Berlin, Frankfurt und Würzburg. Die Altstadt liegt nur einen kurzen Fußweg vom Hauptbahnhof entfernt. Da der Hauptmarkt in der Fußgängerzone liegt, ist die Anreise mit der Bahn deutlich einfacher als mit dem Auto, und Parkplätze nahe der Innenstadt sind an Wochenenden knapp.
Hotels in Altstadtnähe sind an den Adventswochenenden schnell belegt, buche also früh. Sind die Preise hoch, kann ein Zimmer an der U-Bahn oder im benachbarten Fürth günstiger sein, solange du die letzte Rückfahrt am Abend prüfst. Nürnberg eignet sich auch als Basis für einen Tagesausflug nach Rothenburg ob der Tauber, wo es fast im selben Zeitraum einen eigenen Weihnachtsmarkt gibt.
Feiertage, Brückentage und Urlaubstage in Bayern
Der Markt öffnet an einem Freitag und endet an einem Donnerstag, daher kostet ein kurzer Besuch kaum Urlaub. Das Eröffnungswochenende von Freitag, 27., bis Sonntag, 29. November, braucht keinen einzigen Urlaubstag, wenn du am Freitagnachmittag anreisen kannst. Eine volle Woche von Freitag, 27. November, bis Sonntag, 6. Dezember, kostet 5 Urlaubstage (Montag, 30. November, bis Freitag, 4. Dezember).
Bis zu den Weihnachtstagen liegt in Bayern kein gesetzlicher Feiertag im Marktzeitraum. Der 25. Dezember ist 2026 ein Freitag, der 26. Dezember ein Samstag, der Markt ist dann schon beendet, und es entsteht kein zusätzlicher freier Werktag. Wer die letzten Markttage mit Weihnachten verbinden will: Montag, 21., bis Mittwoch, 23. Dezember, sind Werktage, der 24. Dezember ist ein Donnerstag. Ab dem 21. Dezember brauchst du dafür etwa 3 Urlaubstage.
Tipps und für wen sich der Besuch eignet
Der Markt passt zu Paaren, Familien mit Kindern und allen, die eine sehr traditionelle deutsche Weihnachtsstimmung suchen. Weniger geeignet ist er für Menschen, die Gedränge meiden, denn an Wochenenden und am frühen Abend ist es voll. Wer Fotos ohne Schlangen möchte, kommt an einem Werktagvormittag oder am späten Nachmittag. Das offizielle Programm nennt Konzerte und Angebote für Kinder.
Zieh dich warm an, denn das Stehen zwischen den Ständen kühlt an kalten Abenden schnell aus, und trage Schuhe, die Kopfsteinpflaster vertragen. Zur Eröffnung ist der Andrang beim Prolog des Christkinds sehr groß. Komm früh oder schau aus einer Seitengasse zu, wenn du nicht mitten im Gedränge stehen möchtest.
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Erstellt und gepflegt von Basaveswara Rao. Zuletzt geprüft am 10. Oktober 2026.
