Weihnachtsmarkt

Alt-Rothenburger Reiterlesmarkt

20. November 2026 – 23. Dezember 2026
Rothenburg ob der Tauber, Bayern

Weihnachtsmarkt in der komplett erhaltenen mittelalterlichen Altstadt, kleiner und persönlicher als die großen Märkte in Nürnberg oder Dresden. Die Fachwerkkulisse macht Rothenburg zu einem der fotogensten Weihnachtsziele Deutschlands, entsprechend voll sind die engen Gassen am Wochenende.

Quelle: https://www.rothenburg.de/en/erleben/veranstaltungen/reiterlesmarkt · Geprüft am 2026-10-08

Was der Reiterlesmarkt ist

Der Alt-Rothenburger Reiterlesmarkt ist der Weihnachtsmarkt von Rothenburg ob der Tauber, einer Stadt in Franken mit fast vollständig erhaltener mittelalterlicher Altstadt. Die Ausgabe 2026 ist in unseren Veranstaltungsdaten als bestätigt geführt und läuft von Freitag, dem 20. November, bis Mittwoch, dem 23. Dezember 2026. Er ist kleiner und persönlicher als die großen Märkte in Nürnberg oder Dresden, und sein Reiz entsteht vor allem durch die Kulisse aus Fachwerkhäusern, Türmen und Stadtmauer.

Die Termine sind bestätigt, aber die täglichen Öffnungszeiten und Sonderveranstaltungen veröffentlicht der Veranstalter erst kurz vorher. Prüfe die offizielle Seite vor der Reise, vor allem für den ersten und letzten Tag, denn kleine Märkte verkürzen an ruhigen Werktagen manchmal ihre Zeiten.

Termine und Adventskalender

Der Markt öffnet am Freitag, dem 20. November, also neun Tage vor dem ersten Advent am 29. November 2026. Das ist für die Region ein früher Start, und das erste Wochenende, 21. und 22. November, ist deshalb ruhiger als die späteren Adventswochenenden. Letzter Markttag ist Mittwoch, der 23. Dezember, einen Tag vor Heiligabend.

Bei fast fünf Wochen Laufzeit hast du viel Auswahl. Die Wochenenden am 28. und 29. November, 5. und 6. Dezember sowie 12. und 13. Dezember sind die klassischen Adventstermine und am vollsten. Ruhig ist die Arbeitswoche von Montag, dem 23., bis Freitag, dem 27. November, wenn weniger Tagesgäste da sind und die Gassen gut begehbar bleiben.

Charakter der Stadt und des Marktes

Rothenburgs Zentrum wirkt wie die Kulisse einer mittelalterlichen Stadt, und der Markt nutzt das gut. Du gehst durch enge Gassen, am Rathaus und am Marktplatz vorbei, und an den Ständen gibt es Schmuck, Holzspielzeug, Kerzen und regionales Kunsthandwerk. Kleinere Märkte wie dieser setzen auf Ruhe und Atmosphäre, nicht auf Fahrgeschäfte.

Die Stadt ist außerdem für ihr ganzjähriges Weihnachtsgeschäft und das Weihnachtsmuseum bekannt, die auch außerhalb der Marktzeit Besucher anziehen. Weil die Altstadt klein ist, kannst du alles zu Fuß erleben, und der Rundgang auf der Stadtmauer bietet Blicke über die Dächer. Plane einen kurzen Besuch in der Kirche St. Jakob ein, die einen berühmten Schnitzaltar von Tilman Riemenschneider besitzt.

Essen und Sehenswertes

Zu den regionalen Spezialitäten zählen Schneeballen, ein kugelförmiges Gebäck, für das Rothenburg bekannt ist, außerdem Bratwurst und Heißgetränke wie Glühwein. Preise nennen wir nicht, denn sie ändern sich jährlich. Das Plönlein, eine kleine malerische Weggabelung mit schmalem Turm, ist der bekannteste Fotospot, und die Nachtwächterführungen sind in der Saison ein beliebter Abendtermin.

Hast du mehr als einen Tag, lohnt ein Spaziergang durch das Taubertal unterhalb der Stadt oder ein Besuch im Reichsstadtmuseum. Im Winter ist es früh dunkel, plane den Markt deshalb für den späten Nachmittag und frühen Abend, wenn die Lichter angehen.

Anreise und Unterkunft

Rothenburg liegt nicht an einer Fernverkehrsstrecke. Per Bahn fährst du üblicherweise mit Umstieg in Steinach bei Rothenburg und dann mit einer kurzen Regionalverbindung in die Stadt, plane also Puffer ein. Von Nürnberg dauert die Reise etwa ein bis eineinhalb Stunden. Mit dem Auto ist es einfach, doch Parkplätze nahe der Altstadt sind an vollen Wochenenden knapp.

Hotels und Pensionen innerhalb der Mauern gibt es nur wenige, und sie sind an Adventswochenenden schnell belegt. Frühe Buchung ist ratsam, und wer ein Auto hat, findet in Nachbardörfern günstigere Zimmer. Viele reisen als Tagesausflug aus Nürnberg oder Würzburg an. Das geht, lässt aber nach Einbruch der Dunkelheit wenig Zeit.

Feiertage, Brückentage und Urlaubstage in Bayern

Der Markt öffnet an einem Freitag und endet an einem Mittwoch. Ein Wochenendbesuch vom 20. bis 22. November kostet keinen Urlaubstag, wenn du Freitagnachmittag abreisen kannst, und das gilt auch für die Adventswochenenden. Ein längerer Aufenthalt von Freitag, 20., bis Sonntag, 29. November, braucht 5 Urlaubstage (Montag, 23., bis Freitag, 27. November).

Im Marktzeitraum liegt kein bayerischer Feiertag. Die Weihnachtstage fallen 2026 auf Freitag und Samstag, nach dem Ende des Marktes, einen Brückentag gibt es also nicht. Wer Rothenburg mit der Weihnachtspause verbinden möchte: Montag, 21., bis Mittwoch, 23. Dezember, sind Werktage, du brauchst somit 3 Urlaubstage, um bis Heiligabend am Donnerstag, dem 24. Dezember, freizuhaben.

Tipps und für wen sich der Besuch eignet

Der Markt passt zu Paaren, Fotografierenden und Gästen, die eine ruhige Kleinstadtkulisse einem großen Bühnenprogramm vorziehen. Auch Familien mit kleinen Kindern kommen auf ihre Kosten, nur Kinderwagen haben es auf dem Kopfsteinpflaster schwer. Weniger passend ist er, wenn du viele Fahrgeschäfte oder Shows erwartest.

Zieh dich warm an und trage feste Schuhe, denn die Gassen sind teils steil. Wenn du wählen kannst, nimm einen Werktagnachmittag statt eines Wochenendes: Die Stimmung ist ruhiger, und die Fotos wirken ohne Menschenmassen besser. Prüfe außerdem am Tag selbst die Öffnungszeiten von Museen und Geschäften, die je nach Saison abweichen.

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Erstellt und gepflegt von Basaveswara Rao. Zuletzt geprüft am 10. Oktober 2026.